Synology DiskStation DS218j (RSS)

Der NAS-Hersteller Synology stellte schon im 2. Halbjahr 2017 sein NAS-System DS218j vor.

Dies wollen wir nun aufgreifen und Sie kurz in diesem RSS-Feed informieren.

 

Dieses NAS ist als Nachfolgemodell des DS216j zu sehen.

Die 2-Kern 32-Bit CPU Armada 385 88F682 von Marvell auf ARM-Basis, genaugenommen der ARMv7 Architektur taktet mit 1,3 Gigahertz nun 300 MHz höher, als beim Vorgängermodell DS216j.

Der eingebaute DDR3-Arbeitsspeicher (RAM) beträgt nach wie vor 512 Megabyte, was für die meisten einfachen Anwendungsfälle ausreichen dürfte.

Als Netzwerkschnittstelle steht nach wie vor eine RJ45 Gigabit-LAN Buchse an der Rückseite des NAS-Servers zur Verfügung. Dabei beträgt der Datendurchsatz laut Synology beim sequentiellen Lesen 113 MB/s und beim Schreiben 112 MB/s – und das trotz Verschlüsselung und wie gesagte sequentiellen Lesen, bzw. schreiben.

 

Der Synology DS218j NAS Server bietet als 2-Bay Gerät die Aufnahme für bis zu zwei Festplatten, bzw. SSD’s.

Die theoretische Gesamtkapazität beträgt 24 TB, nutzbar sind jedoch praktisch nur 16 TB, da die Volume-Größe hierauf beschränkt ist.

Somit sollte die maximal sinnvolle Aufrüstung mit Massenspeichern, wie Festplatten oder SSD’s bei 2*8 TB liegen.

Die Möglichkeiten der Speicherung im Dataiformat EXT4 sind wahlweise Synology Hybrid RAID, Basic, JBOD. RAID 0, RAID 1.

 

Zwei weitere Schnittstellen sind als USB 3.0 an der Rückseite herausgeführt.

Als Diebstahlsschutz ist eine Aufnahme für ein Kensington Lock an der Rückseite vorhanden.
Die ist ein Pluspunkt, insbesondere in bereichen mit fremden Personen, oder viel regen Durchgang an vielen Personen.

An der Vorderseite sind entsprechende Status-LED’s sichtbar.
Ein 92 mm Lüfter zur Kühlung ist eingebaut.
Das Netzteil ist extern und kann im Bedarfsfall somit schnell getauscht werden.

 

Der Preis dürfte mit +- 170,-€ unter dem des Vorgängermodells 216j liegen.

 

Wie immer, ist das Einrichten der Synology DiskStation DS218j mit dem Betriebssystem DiskStation Manager recht einfach gehalten.

Die Betriebssystemversion sollte aktuell bei DSM 6.2 in der finalen Version liegen, welche ja schon seit Mai 2018 ausgerollt wird.

Unsere Überprüfung hat ergeben, daß der DSM nun bei Version 6.2-23739-1 liegt

 

Zudem sind, sofern vorhanden die Betriebssystemupdates problemlos aus dem Internet verfügbar und können so recht einfach durchgeführt werden.

Die gewohnte Software zur Dateiverwaltung, Cloud, Chat, Multimedia und für Überwachungskameras von Synology ist natürlich mit an Bord und/oder kann im Bedarfsfall, wie immer noch erweitert werden.

 

Neugierig geworden?

Wir empfehlen Ihnen unsere ausführliche Beschreibung, die Sie hier DS218j bei 1-2-sicher.de finden können.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!


Keine Haftung für Irrtümer, oder Fehler! Information aus frei zugänglichen Quellen, oder direkt vom Hersteller.
Keine Empfehlung, jedoch halten wir das Update für den richtigen Weg zu mehr Sicherheit.


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Synology Disk Station Manager 6.1.6-15266

Synology® Disk Station Manager 6.1.6-15266 ist verfügbar!

Wie in der 13. Kalenderwoche am Mittwoch, den 27. März 2018 bekannt wurde, gibt es eine neue Version vom Synology® DiskStation Manager, kurz DSM.
Also dem Betriebssystem der Synology Disk Station.
Es ist die Version 6.1.6-15266 des Synology Disk Station Managers.

Dabei handelt sich hierbei um eine stabile Version!
Es handelt sich nicht um eine Beta-Version des DSM.

 

Die Gründe für dieses Update dürften wohl folgende sein:

  • Fixen /beseitigen von Sicherheitslücken
  • Problembehebung an Tools / dem DSM


Unsere ursprüngliche Information stammt von, bzw. aus einigen Synology nahen Foren und Blogs.

Die offizielle Mitteilung von Synology war für uns an besagtem Tag noch nicht aufrufbar.
Sie war für uns weder über die News in GOOGLE, noch anders auffindbar.

Jedoch wird indirekt über den Updateweg schon auf das Update verwiesen: https://www.synology.com/de-de/support/security .

Folgende Änderungen / Fixes sind enthalten:

  • Problem mit dem iSCSI Dienst behoben
  • Ressourcen Monitor Problem behoben
  • HFS+ Dateisystem Problem mit der koreanischen Sprache behoben
  • Sicherheitsproblem mit p7Zip gelöst (CVE-2017-17969)
  • verschiedene Sicherheits-Fixes für NTP (Synology-SA-18:13)
  • mehrere Sicherheitspatches für Linux Kernel (CVE-2017-15649, CVE-2017-17712)
  • isc-dhcp Problem gefixt (CVE-2018-5732)
  • Smaba Security Fix (Synology-SA-18:08)
  • verschiedene Sicherheitsfixxes (Synology-SA-18:14)

Laut Synology wird es ein wenig dauern, bis das Update 6.1.6-15266 auf allen Disk-Stations installiert ist.

Sollten Sie keine automatischen Updates zulassen, so nehmen Sie bitte nun die manuelle Aktualisierung vor.

Das Update 6.1.6-15266 ist für alle Regionen gedacht.

Bitte beachten Sie: Eine Installation des DSM 6.1.6-15266 Betriebssystemupdates für die Synolgy NAS-Systeme führt zu einem Neustart des NAS-Servers!


Keine Haftung für Irrtümer, oder Fehler! Information aus frei zugänglichen Quellen, oder direkt vom Hersteller.
Keine Empfehlung, jedoch halten wir das Update für den richtigen Weg zu mehr Sicherheit.
Nehmen Sie ein Update des Synology DiskStation Managers (DSM) auf die Version 6.1.6-15266 vor, oder lassen sie es.
In der Regel sind die Updates sinnvoll.


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Oft unterschätzt: Die richtige Backup-Strategie

Oft unterschätzt:

Die richtige Backup-Strategie

Ein NAS-System kann mit der richtigen Backup-Strategie ein probates Mittel sein, Sie vor Datenausfall zu schützen.

 

Falsch angewandt ersetzt ein NAS-Server niemals ein Backup

Warum ist das so?

Weil es Anwender gibt, welche nur auf dem NAS-System speichern.

Für den Fall, daß es dann kein Backup gibt, ist der Datenverlust im Falle eines Totalverlustes durch Diebstahl, Feuer, Wasser schon vorprogrammiert.

 

Besser ist es, entweder das NAS als Backup-Medium für den PC zu nutzen, oder aber vom NAS nochmals eine Datensicherung anzufertigen.

Diese sollte im Idealfall physisch an einem anderen Ort vorliegen und dank der richtigen Backup-Strategie ist dies kein Problem.

 

Leuchtet das ein?

Ein NAS ist, wenn es im Dauerbetrieb genutzt wird, ebenso Anfällig für Schadsoftware, wie Viren, Trojaner, Ransomware, wie ein normaler PC.
Dies insbesondere, da es schon Schadsoftware gibt, welche speziell auf NAS-Systeme zugeschnitten ist.

 

Sinnhafter erscheint es da schon, ein NAS als Backup-Medium nur dann in Betrieb zu nehmen, wenn auch tatsächlich Daten gesichert oder wieder hergestellt werden müssen.

 

Zurückkommend auf die Backup-Strategie:

Wahllose Backups helfen nicht weiter.

 

Ein Software-Tool- zum Beispiel vom NAS-Hersteller kann schon weiterhelfen.

Eine andere Möglichkeit wäre auch, mehrere NAS-Server zu nutzen, um diese von Backup zu Backup zu wechseln- Beispielsweise den einen an geraden Wochennummern, den anderen an ungeraden Wochennummern.

 

Im IT-Bereich geht man oft so vor, daß man nur teilweise Backups von Tag zu Tag macht, um dann wieder ein komplettes Backup der Woche oder des Monats durchzuführen.

 

Dabei hebt man die Datensicherungen der letzten paar Sicherungsdurchgänge auf, so daß man auch einen Stand wiederherstellen kann, der nicht aktuell, sondern Tage oder Wochen älter ist, hier siehtman den Mehrwert der Backup-Strategie.

Dieses Vorgehen erscheint im ersten Moment nicht sinnvoll, bewährt sich aber gerade dann, wenn man feststellt, daß sich zu einem unbekannten Zeitpunkt irgendwo Schadsoftware eingenistet hat, oder der Zeitpunkt des Datenverlustes nicht exakt eingegrenzt werden kann.

 

Im Allgemeinen ist natürlich die Datensicherung auf den möglichst neuestem Stand gewünscht und auch Sinnvoll.

 

Weitergehende Features sind beispielsweise Snapshot-Funktionen, die im laufendem Betreib genutzt werden können, um Daten zurückzusichern, oder einen Stand von beispielsweise vormittags vor 11:30 Uhr haben zu wollen, da zu dem Zeitpunkt eine einzelne Datei nicht mehr lesbar war.

 

Snapshots machen insbesondere bei einzelnen Verzeichnissen / Dateien, ebenso wie bei einzelnen Projekten oder Arbeitsgruppen viel Sinn.

 

Zum Schluß bleibt als Fazit zu sagen, daß eine Strategie her muß, solange Ihnen die Daten wichtig sind.

Dies betrifft den Anwendungs-PC genauso, wie den Server oder das NAS-System.

 

Entsprechende Features finden Sie beispielsweise in den NAS-Servern von Thecus, oder auch QNAP oder Synology. Wir verweisen auf unserer Webseite auf entsprechende Modelle.

Sie lesen:
Oft unterschätzt: Die richtige Backup Strategie

Zuletzt aktualisiert in KW 22, am Donnerstag, den 1. Juni 2017

 

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Reicht ein 2-Bay NAS?

Die gestellte Frage „Reicht ein 2-Bay NAS?“ ist durchaus berechtigt!

Es gibt NAS-Systeme in allen möglichen Bauarten, Preis und Leistungsklassen, daher fragt man sich „Reicht ein 2-Bay NAS?“.

Vielfach unterscheidet man nach der Anzahl an Einschüben für Datenträger.

Mit Datenträger, bzw. Speichermedium sind sowohl Festplatten (HDD’s) gemeint.
Als auch die moderneren SSD’s (Solid-State Dikss’s bzw. Solid-State Drives).Continue reading

Hinweis Link-Aggregation, Kanalbündelung!

Schnellere Datenübertragung durch Link-Aggregation!

Ist Ihnen Ihr NAS ohne Link-Aggregation nicht schnell genug?
Oder ihr LAN bremst Sie aus?

Meinen Sie, die LAN-Geschwindigkeit sollte erhöht werden?
Damit die Daten vom NAS-Server schneller gelesen werden.
Oder Daten vom NAS-Server- und geschrieben werden?

Bei einigen NAS-Systemen, oder auch NAS-Servern folgender Hersteller findet man dies: Synology, QNAP, Thecus und Asus, wie auch andere.
(Die Produkte sind die DiskStation, AsusTor und Ähnliche.).
Insbesondere aus der Klasse der gehobenen Heimgeräte (Home-Office), oder für das Small-Office findet man dies (So-Ho).

Dann ist Kanalbündelung mittels Link-Aggregation vielleicht die Lösung für Sie!

Wichtig sind zuerst einmal folgende Faktoren:

⇒ Die Schreib-Performance muß deutlich über der reinen Netzwerk-Performance liegen.*
und/oder:
⇒ Die Leseperformance liegt deutlich über der Netzwerk-Geschwindigkeit.*
⇒ Selbstverständlich auch die Daten-Zusammensetzung. Damit ist folgendes gemeint: Ob es eher viel kleine Dateien, oder wenig große Dateien sind.
⇒ Zu beachten ist auch, daß die Lese- und Schreibleistung bei Nutzung des RAID-Standards geringer ist. Wie zum Beispiel bei RAID 5, RAID 6, RAID 10. Dabei kann die Performance deutlich unter der eigentlichen Netzwerkgeschwindigkeit liegen.

*= Netzwerk-Performance / Netzwerk-Geschwindigkeit, Network-Performance liegt im GBit-Lan (1 GB (Gigabit)).
Theoretisch bei maximal 125 MB/sec.. In der Praxis wohl nie über 117 MB/sec..

Darüber hinaus gibt es weitere Faktoren, ohne die Kanalbündelung nicht funktioniert:

⇒ Das NAS-System muß die Kanalbündelung unterstützen. Nur mehrere LAN-Anschlüsse sagen über diese Fähigkeit nichts aus.

⇒ Ein Switch muß dies beherrschen. Das gilt, wenn dieser zwischengeschaltet ist.

⇒ Somit hast Du im ersten Teil Deines LAN-Netzwerkes die Vorraussetzungen für Link-Aggregation geschaffen.

Beschleunigung bei Einzelnem Rechner /Anwender:

In Ihrem PC eine 2. LAN-Karte einbauen bringt dann noch gar nichts.
Sie müssen mindestens eine 2. LAN-Schnittstelle haben.
Alle beteiligten LAN-Schnittstellen müssen Link-Aggregation beherrsc
hen.
Dies stellen Sie sicher, indem sie eine geeignete Karte einbauen.

In diesem Fall werden Hersteller-eigene Treiber & Protokolle genutzt.
Sogenannte proprietäre Treiber und Protokolle.
Denn anders, als vielfach angenommen, kann Windows ab Werk diese Funktion nicht bereit stellen. Trotz des Protokolls LACP.

Beschleunigung bei mehreren Anwendern:

Bei mehreren Anwendern gleichzeitig im Netzwerk, sollte sich bei Link-Aggregation beim Zugriff auf NAS, oder Server eine spürbare Geschwindigkeitssteigerung feststellen lassen.
Zumindest dann, wenn gleichzeitig darauf zugegriffen wird und dies vorher als „Bremse“ auftrat.

Beschleunigung bei Zugriff auf den Server

Hier gilt bei der Kanalbündelung das gleiche, wie beim Zugriff eines einzelnen Rechners/Anwenders

Anzumerken bleibt, daß dies im Server-Umfeld häufiger anzutreffen ist.
Bei einer Server-Netzwerkkarte kann man eher, daß diese den Betrieb im Rahmen der Kanalbündelung eher unterstützen wird.
Die Aussage bezieht sich auf den Vergleich zu einer Arbeitsplatz-PC Netzwerkkarte.

Sonstige Vorteile/ Anwendungsbeispiele

Sie können Link-Aggregation auch folgendermaßen nutzen:
Um den Netzwerkverkehr gegen Ausfälle und Störungen abzusichern.
Dies, indem durch die zusätzlichen LAN-Kabel(n) der gleiche Datenverkehr geleitet wird.

Durch diese Redundanz haben Sie einen unschätzbaren Vorteil.
Dies gilt insbesondere für das Unternehmerische Umfeld.

Übrigens:
Redundanz bedeutet im technischen Sinne: Ausfallsicherheit.

Lohnt sich Link-Aggregation also?

Sie sehen, daß ist nicht klar zu beantworten. Denn, es kommt immer auf den Einzelfall an.
Link-Aggregation hat Vorteile. Die Kanalbündelung ist aber nicht immer nutzbar.
Denn die Vorraussetzungen für Kanalbündelung müssen da sein.
Es lohnt sich dann, wenn Produktivitätsprobleme auftauchen.
Auf Link-Aggregation kann bei 10GE-Ethernet (10GeB) verzichtet werden.

Alternative zur Kanalbündelung mittels Link-Aggregation:

Noch schnelleres Ethernet. Zum Beispiel 10GeB.
10GeB ist 10-mal schneller!
Thunderbolt 3 mit 40 GBit/s zum Beispiel für den NAS-Server-Zugriff.
Oder Thunderbolt 2 mit 20 GBit/s.

(Beachten Sie bitte, daß Thunderbolt hauptsächlich bei Apple verwendet wird.)
(Thunderbolt ist im Windows-PC-Umfeld nicht sehr verbreitet.)

Es gibt noch weitere leistungsfähige Netzwerkalternativen.
Diese sind jedoch meist in einem speziellen Umfeld anzutreffen.
Daher wird hier nicht weiter darauf eingegangen.

 

 

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Besuchen Sie doch unsere Homepage: 1-2-sicher.de

Kanalbündelung oder Link-Aggregation?

Es meint im Prinzip dasselbe. Unterschiedliche Begriffe Deutsch- oder Englisch.

Die betreffenden Normen für die Kanalbündelung:
Im LAN mittels Link-Aggregation sind: IEEE 802, IEEE 802.3ad, IEEE 802.1AX.

Folgende Begriffe werden allgemein auch für die Kanalbündelung benutzt:
Bonding, IEEE 802.1aq.
Port Aggregation, Shortest Path Bridging.
Teaming, Etherchannel, Link Aggregation.
Load Balancing, Trunking.
Bündelung, Ethernet-Kanal-Bündelung.
Bleibt Anzumerken: Das es im Detail nochmals Unterschiede geben kann. Inkompatibilitäten können vorhanden sein oder auftreten.

 

Sie finden auch hier etwas dazu: Link-Aggregation bei Wikipedia (deutsch)

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