NAS 2

Diese Seite dient Ihnen, liebe Leserinnen und Leser nicht nur als Orientierung und als Wegweiser zu Onlineshops, wie Amazon.

Sie bietet Ihnen auch echten Mehrwert im Sinne eines NAS-Ratgebers, welcher zukünftig den NAS-Vergleich beinhaltet.

 

Egal, ob Sie ein 2-Bay NAS, ein 4-Bay NAS als reines leeres NAS-Gehäuse, oder schon bestückt mit NAS-Festplatten, wie zum Beispiel die WD RED Serie von Western Digital, die es übrigens als WD Red 1TB bis WD Red 8 TB gibt. Das schließt die Varianten mit 2 TB, 3TB, 4TB, 5TB und auch 6 TB mit ein!

Die WD RED Serie ist durch die Umdrehungszahl von 5.400 bzw. 5.900 Umdrehungen / Minute relativ leise und die niedrige Drehzahl wirkt sich auch positiv in der Abwärme und reinen Leistungsaufnahme aus.

 

Anmerkung: Auf der Herstellerseite von Western Digital werden die WD Red Netzwerkfestplatten für das NAS (Network Attached Storage) aktuell in Kapazitäten von 2 TB bis 8 TB geführt.

 

Wenn Sie tatsächlich schnellere NAS-Festplatten brauchen, können Sie zur WD Red Pro Serie greifen, diese drehen mit 7.200 Umdrehungen/Minute. Diese sind aktuell auch von 250 GB bis 8TB verfügbar.

 

Selbstverständlich können Sie auch andere NAS-Festplatten von anderen Herstellern, wie zum Beispiel SEAGATE NAS HDD ST1000VN000 nehmen

 

Grundsätzlich lassen sich bei einem Network Attached Storage System auch Desktop-Festplatten verbauen.

SSDs sind auch Einbaubar – Hier ist allerdings auf den Größenunterschied von 2,5“ zu 3,5“ zu achten und ggf. muß ein spezieller Adapter verbaut werden.

 

Netzwerkfestplatten für den NAS und Server Betrieb haben für Sie folgende Vorteile:

– Sie sind für 24 h. Betrieb ausgelegt

– Auch gelten sie als weniger Anfällig für Störungen durch auftretende Schwingungen durch den Betrieb mehrerer Festplatten.

– Eine spezielle Festplattenfirmware, welche bei defekten Sektoren nur eine bestimmte Anzahl an Schreib-Lese- Versuchen durchführtansteuert, zeichnet diese Baufart von festplatten aus. Danach werden die Sektoren als defekt Markiert und von der Festplattenelektronik (auch: Firmware) nicht mehr berücksichtigt.

– Sie haben eine geringere Leistungsaufnahme

– Aufgrund der oben genannten Leistungsaufnahme haben eine geringere Abwärme

 

Network Attached Storage lässt sich selbstverständlich auch mit Kleinstrechnern umsetzen, wie zum Beispiel den RaspBerry.

Ein Raspberry bietet Stand-Alone genug Rechenleistung, um als Medienzuspieler zu fungieren. Ein Raspberry-NAS wird allerdings nicht die höchsten Datendurchsatzraten über daß Netzwerk (Gigabit-LAN) leifern, da seine Ein-Ausgabearchitektur letztendlich über USB 2.0 realisiert wird.

 

Im Allgemeinen sind NAS-Systeme eher selten dazu ausgelegt, schneller, als die aktuell üblichen Gigabit-LAN Geschwindigkeiten zu sein.

Unter diesem Gesichtspunkt macht es auch nur in speziellen Situationen Sinn, Massenspeicher (HDD, SDD), wie die WD Red Pro -oder SSD (Solid State Disk bzw. Solid State Drive) einzubauen, welche deutlich schneller sind, als die Standard-Festplatte für ein NAS.

Wenn Sie Netzwerkseitig tatsächlich mehr LAN-Geschwindigkeit, als die erzielbaren ca. 100 Megabyte /Sekunde /theoretisch +- 125 MB/Sekunde) benötigen gibt es auch Abhilfe:

– Per Link Aggregation, um mehrere LAN-Kabel zu Bündeln und dann den mehrfachen Datendurchsatz zu erreichen.

– Oder aber sie nehmen ein NAS, welches eine sogenannte 10GbE (10 Gigabit Ethernet) Schnittstelle mitbringt, oder mit dieser Aufgerüstet werden kann.

 

10GBE NAS Systeme bekommen Sie aktuell von den Herstellern QNAP, Synology und Thecus auch schon in der Preisklasse für unter 500,-€. Allerdings müssen Sie die Festplatten für das System noch separat dazu kaufen, oder Sie investieren von vornherein mehr in den Kaufpreis.

 

Verwendung von Archiv-Festplatten:

Bitte nehmen Sie Abstand davon, sogenannte SMR-Festplatten zu verwenden, da diese in der Regel für die Verwendung im NAS ungeeignet sind!

 

Im Falle einer Bestückung des NAS mit selbst zugekauften NAS-Netzwerkfestplatten, wie z.B. die WD-RED Pro haben Sie natürlich die freie Auswahl.

Ganz Egal, ob Sie ein NAS-Leergehäuse verwenden, oder einen PC zu einem NAS umfunktionieren. Ein Selbstbau-NAS hat durchaus seinen Reiz. Es gibt auch Leute, die ein oder zwei Netzwerkfestplatten unter einem Mikrorechner bzw. Kleinstrechner montieren. Zum Beispiel Cubiebord 3 (Cubietruck), oder Cubiebord 4, oder Raspberry 1,2 oder 3. Man kann dann ein NAS-Betriebssystem aufspielen und auf ein NAS-Gehäuse gänzlich verzichten.

Der Fantasie und Ihrer Kreativität steht natürlich nichts entgegen.

Grundsätzlich sollten Sie aber überlegen, daß ein fertiges NAS System inklusive des Herstellereigenen NAS-Betriebssystem durchaus eine gute Wahl ist. Der Konfigurationsaufwand wird nun mal auf ein Minimum beschränkt. Ihr kleiner NAS-Server kann ja auch weiterhin erweitert werden. Zumindest, wenn noch Platz für Festplatten frei ist.

Da kann man sich schon die Frage stellen, falls das NAS am Anfang 2 Festplatten nutzen soll ( 2-Bay), ob der Kauf eines 4-Bay NAS-Systems gleich die bessere Wahl ist, weil dann 2 Festplatteneinschübe frei bleiben und später zur Erweiterung bestückt werden können.

Sie bekommen von allen Herstellern, wie unter anderem QNAP oder SYNOLOGY bzw. den entsprechenden Händlern, von denen viele auch auf AMAZON vertreten sind, die Geräte mit- oder ohne Festplatten.

 

Die aktuellen NAS-Betriebssysteme sind zum einen bei QNAP das QTS seit 1. September 2016 in der Version 4.2.2 (QNAP Turbo Station (?)).

Und zum anderen bei SYNOLOGY das DSM 6.0 (SYNOLOGY DiskStation Manager)

 

Der Name QNAP leitet sich übrigens aus „Quality Network Appliance Provider“ ab!

Das QNAP QTS NAS-Betriebssystem setzt auf ein LINUX-System auf.

 

Übersicht über die WD Red Produkte von Western Digital (WD):


Sie lesen:

NAS2 – Network Attached Storage

Zuletzt aktualisiert in KW 24, am Dienstag, den 13. Juni 2017


Hinweis:

 

Links:

Link Aggregation

Wikipedia zu Link Aggregation

Hersteller-Links:

Western Digital, WD Red:
WD Western Digital NAS-Festplatten WD Red und WD Red Pro

NAS-Systeme:

QNP:

SYNOLOGY: